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So entsteht Honig

Für den Verbraucher ist neben der Funktion der Biene als Bestäuber für Pflanzen auch ihre Honigproduktion von besonderem Interesse. Aus dem Nektar, einer zuckerhaltigen Flüssigkeit, die die Bienen auf ihren Sammelflügen aus den Blüten saugen, entsteht im Stock nach und nach das, was wir als Honig bezeichnen. Der Nektar wird von der Sammelbiene gleich am Eingang des Bienenstocks an die Stockbienen abgegeben. Diese verteilen ihn weiter an andere Bienen. Schließlich wird er in die Zellen auf der Wabe eingelagert. Erst wenn die Bienen den Nektar durch Verdunstung des enthaltenen Wassers stark genug konzentriert haben, bezeichnet man die erhaltene, zähe Flüssigkeit als reifen Honig. (In der Werbung als Wabenreife-Garantie gepriesen...) In diesem Stadium bauen die Bienen über die mit Honig gefüllte Zelle einen hauchdünnen Deckel aus Wachs.

Der Imker entnimmt nun aus dem Stock einige Rähmchen mit den mit Honig gefüllten Waben und hängt dafür neue Rähmchen in den Stock, in die lediglich eine sogenannte Mittelwand eingelassen ist. Eine Mittelwand ist eine dünne Wachsplatte, die als Relief den Grundriss der Zellen aufweist. Die Bienen bauen nun aus Wachs erneut Zellen auf diese Mittelwand und füllen sie mit Honig.

Von den mit Honig gefüllten Waben muss der Imker jetzt die Wachsdeckel entfernen, damit er den Honig abschleudern kann. Hierzu benutzt er eine Entdeckelungsgabel, die etwa aussieht, wie ein zu großer Kamm aus Metall. Mit dieser Gabel werden die dünnen Wachsdeckel, die den Honig sonst beim schleudern in den Waben halten würden, von der Wabe abgehoben. Nach Entfernen der Deckel wird die Wabe mit dem Holzrähmchen in eine Schleuder (Zentrifuge) eingehängt. Bei entsprechender Drehzahl wird der Honig durch die Fliehkraft aus den Waben an die Wand der Zentrifuge geschleudert. An dieser Wand läuft der Honig herunter und wird durch den Auslass in ein Sieb, das Wachsresten zurückhält , geführt  und in Lagerkessel abgefüllt.

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